Am Ende wird Alles gut – Warum ich Hoffnung habe

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Wenn man die Nachrichten so beobachtet, dann hat man das Gefühl, dass unsere Welt auf ein Chaos zu läuft. Zum einen regiert das Klimachaos. Die Erderwärmung bricht sich Bahn und kaum noch einer scheint sie aufhalten zu können. Damit einher gehen große Probleme, die der Mensch an seiner Gesundheit und in seinem Alltag zu spüren bekommt. Ja, wir haben viele Jahre lang die Kapazitäten und Möglichkeiten dieser Erde überreizt – jeder einzelne für sich und gleichzeitig auch die Menschheit als Ganzes. Hinzu kommen die vielen Waldbrände in Brasilien, Sibirien und Afrika, die derzeit toben. Doch das ist nicht der einzige Punkt, an dem es kräftig zu kriseln scheint. Das gesellschaftliche Klima, die politischen Auseinandersetzungen werden rauer und härter. Weiterhin kommen Menschen an die Macht, an deren Regierungsfähigkeit viele Menschen zweifeln. Gleichzeitig spitzt sich die Lage international zu. Es scheint unter der Haube zu brodeln und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis jemand anfängt. Auch in der Gesellschaft wird das Klima rauer. So scheinen Auseinandersetzungen zwischen Bevölkerungsgruppen an der Tagesordnung zu sein, die sich im alltäglichen Leben widerspiegeln. Ebenso bemerken wir, wie Menschen ausgebeutet werden und zum Wohl der westlichen Welt ein schlechtes Leben führen müssen und unterdrückt werden. Es scheint, als gäbe es keine Hoffnung mehr. Doch ich habe Hoffnung, weil mir Gott durch sein Wort Hoffnung gibt.

Die Welt endet nicht im Chaos, sondern mit einer tollen Perspektive

Schau ich mir die Bibel an, so gibt es für mich allen Grund zu hoffen. Ich hoffe, weil die Bibel mir eine hoffnungsvolle Perspektive vermittelt. Sicherlich: Sie kennt die vielen Dinge, die passieren werden. Von Krieg, Hungersnot, Leid, einem erkalten der Liebe zu Gott und zwischenmenschlich, sowie von Krankheiten und Pest ist da die Rede (wer sich dazu genauer belesen will, schaue sich folgende Bibelstellen an: Matthäus 24,4-13; Markus 13,3-23; Lukas 21, 5-28; 2. Timotheus 3,1-9). Doch alles ist mit einer hoffnungsvollen Perspektive verknüpft: Jesus spricht von seinem Kommen. Er spricht davon, dass diese furchtbaren Zeichen zum Ende der Welt hin immer weiter zunehmen. Doch inmitten dieser ganzen Aufzählungen sagt Jesus: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ (Lukas 21,28) Jesus zeigt damit: Menschen, die auf Jesus vertrauen dürfen hoffen, weil sie die Zeichen sehen und die Zeichen zeigen, dass Jesus nahe ist. Die Bibel nennt es: das zweite Kommen Jesu. Und damit in in der Bibel einige gute Ausblicke verbunden.

Das zweite Kommen Jesu bedeutet, dass Gerechtigkeit geschaffen wird

In der Bibel finden wir an einigen Stellen den Ruf, den viele Menschen heute auch an Gott richten: Wie lange dauert es noch, bis du Gerechtigkeit schaffst? Wie lange müssen wir die Ungerechtigkeit dieser Welt noch aushalten? (z.B. Psalm 94,3; Habakuk 1,2-4; Offenbarung 6,10) Viele Menschen leiden auch heute unter der Ungerechtigkeit und unter den vielen Missstände dieser Welt. Vielleicht gehörst du auch dazu. Soviel kann ich dir sagen: Jesu zweites Kommen bedeutet auch, dass er Gerechtigkeit schaffen wird. Die Bibel spricht in dem Zusammenhang vom Gericht Gottes. Dieses Gericht findet in mehreren Phasen statt. Ich möchte jedoch nicht zu sehr ins Detail gehen. Vielleicht mache ich dazu einmal einen extra Blogeintrag. Die einzige Perspektive, in diesem Gericht zu bestehen, ist, an Christus festzuhalten, sein Erlösungsangebot anzunehmen und mit ihm zu leben. Alle Menschen, die jedoch Böses getan haben und Jesus nicht als Anwalt auf ihrer Seite haben, müssen für ihre eigenen Sünden gerade stehen. In der Bibel steht auch die Strafe der Sünde (Römer 6,23), die der Tod ist. Theoretisch müsste jeder Mensch bei Gott durchfallen, jedoch hat Gott seinen Sohn Jesus Christus gesandt, damit wir die Chance haben, durch ihn im Gericht zu bestehen (Johannes 3,16-17). Sein Tod und die Annahme seiner geschenkten Erlösung schafft die Perspektive, dass wir ewiges Leben haben dürfen. Indem Gott Gericht hält, schafft er Gerechtigkeit. Er beseitigt all das, was ungerecht ist und macht damit ein Ende (Offenbarung 20,11-15).

Mit dem zweiten Kommen Jesu ist die Erschaffung einer gerechten Welt verbunden

Die Bibel spricht davon, dass Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird, in denen Gerechtigkeit wohnt (2. Petrus 3,13). Das heißt alle Ungerechtigkeit wird es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr geben. Sie wird weg sein. Jesus hat schon bei seinen Jüngern diese Perspektive mit der Wiederkunft verknüpft (Johannes 14,1-3). In dieser neuen Welt dürfen wir zusammen mit Christus leben. Er wird mitten unter uns wohnen (Offenbarung 21,3). Wir werden also die Möglichkeit haben, mit ihm zu reden, ihm zuzuhören und uns mit allen Dingen, die uns beschäftigen direkt von Angesicht zu Angesicht an ihn wenden. In dieser Welt wird es die Umweltprobleme, aber auch Krankheiten, den Tod, Krieg und auch Leid nicht mehr geben. Das alles wird vorbei sein (Offenbarung 21,4). Damit ist also verbunden, dass wir in einer neuen Welt leben dürfen. Die Bibel beschreibt diese neue Welt in den schönsten Farben und Formen. Sie malt ein tolles Bild von friedlichen Menschen und Tieren, die in Eintracht miteinander leben. Gesellschaftliche Kälte, so wie wir sie heute erleben, wird dann der Vergangenheit angehören. Auch werden sich Menschen nicht mehr gegenseitig verletzen. Sie werden miteinander in Frieden leben.

Gott wird Trösten

Nicht wenige Menschen glauben, dass Jesus weit weg von uns ist. Sie halten es nicht für möglich, dass er uns versteht. Doch Jesus war Mensch. Er hat die Hoch- und Tiefpunkte des Lebens, die jeder miterlebt, auch erlebt. In der Bibel lesen wir, dass Jesus müde (Johannes 4,6), durstig (Johannes 19,28), hungrig (Matthäus 21,18) und ängstlich (Matthäus 26,37) war. Im Hebräerbrief ist das so zusammengefasst: „Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde.“ (Hebräer 4,15) Jesus versteht also unsere Schwachheit, unsere Leiden und unsere Qualen, die wir auf dieser Welt erleben. Wenn wir uns im Gebet in unserer misslichen Lage und unserem Unverständnis über das, was in der Welt passiert, an ihn wenden, dann versteht er uns. Gleichzeitig heißt es in Bezug auf Gott und der neuen Welt, die er schaffen will: “ und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“ (Offenbarung 21,4) Das heißt Gott wird uns trösten. Die vielen Schmerzen und leiden, die wir in dieser Welt erlebt haben, denen wird er sich annehmen. Er wird alle Tränen trocknen heißt, dass er persönlich sich um diese Leiden und Herzenswunden kümmern wird.

Ein Leben mit Jesus hat eine gute Perspektive

Die Perspektive unserer Welt scheint heute alles andere als positiv zu sein. Ja, man hat das Gefühl, es läuft auf ein Chaos hinaus. Wenn ich nicht an Gott glauben würde, hätte ich wahrscheinlich genau diese Theorie. Alle sind sich darin einig (auch Christen), dass es ein Weltende geben wird. Die Frage ist: Ist es wirklich ein Weltende, bei dem alles im Chaos versinkt? Oder ist es ein hoffnungsvolles Ende, bei dem Gott Gerechtigkeit schafft? Ich glaube an Letzteres und möchte dir Mut machen, es auch zu tun. Gott will auch dir diese wunderbare Perspektive schenken. Deswegen mache ich dir Mut:  Nimm ihn als Erlöser an!

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